Torgauer Bürger und Einwohner in Spätmittelalter und früher Neuzeit (um 1300 – um 1535)
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Torgauer Bürger und Einwohner in Spätmittelalter und früher Neuzeit (um 1300 – um 1535)
Autor:Jürgen Wagner
PLZ / Land: / Deutschland
Umfang:354 Seiten
Format:240 x 170 Hardcover
Artikel-Nr.:CHR-00241
ISBN:978-3-86424-482-7










Das von dem Torgauer Gymnasiallehrer Carl Knabe (1840 – 1914) im Jahre 1911 abgeschlossene, aber bislang unveröffentlichte Manuskript eines Torgauer
Namen-Buchs benennt mehrere tausend Torgauer Bürger und Einwohner aus der Zeit zwischen 1300 und 1535. Es macht als Personenlexikon recht detaillierte Angaben zu Vermögens- und Familienverhältnissen, innegehabten Ämtern, Grundstücksgeschäften, mitunter auch zu verhängten Geld- und sonstigen
Bußen und vermittelt damit ein vielseitigen Bild städtischen Lebens der frühen Neuzeit. In der nunmehr vorgelegten erweiterten Fassung sind die ursprünglich fehlenden Angaben zu den Wohnstätten so weit ergänzt, daß für die Torgauer Innenstadt die Nachbarschaften und Besitzfolgen der Jahre 1495, 1505, 1525, 1531 und 1542 erkennbar werden. Genaue Quellenangaben ermöglichen weitergehende Forschungen. Über den ursprünglichen Zeitrahmen hinaus wurden die Torgauer Ratsprotokolle 1536 und 1537 erstmalig transkribiert und eingearbeitet. Zusätzlich wurden die Amtserbbücher Torgau 1505 und 1510 ausgewertet. Sie enthalten ungewöhnlich viele Verhandlungsregesten der Torgauer Gerichtsbarkeit aus dem hier behandelten Zeitraum. Über den innerstädtischen Bereich Torgaus hinaus führen Immatrikulationsdaten Torgauer Studenten an den Universitäten Erfurt, Leipzig und Wittenberg sowie biographische Angaben zu ritterschaftlichen Familien im Torgauer Umland. Aus den Torgauer Amtserbbüchern 1505 und 1510 werden die dort genannten bäuerlichen Lehnsnehmer und Abgabenpflichtigen namhaft gemacht. Dem Verständnis der Zusammenhänge dienen die beigefügten Angaben zu den Regesten des zwischen 1896 und 1903 veröffentlichten Torgauer Urkundenbuchs und Hinweise zu neueren Fundstellen der Volltexte daraus.

Nach Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin und neben seiner beruflichen Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsbeistand in Düsseldorf unternahm der Autor in den Jahren 1973 bis 1989 ausgedehnte Familienforschungsreisen in Mitteldeutschland, betreibt seit 1990 archivalische Forschungen zu Höfen und Familien im Sächsischen Kurkreis, seit 1999 besonders zur Familie von Bora und deren Umfeld. Die Forschungs-ergebnisse, darunter eine bisher unbeachtete Urkunde von 1531 zur väterlichen Verwandtschaft der Katharina von Bora und eine zwar schon 1911 publizierte, in ihrer Bedeutung aber verkannte Urkunde von 1505 zu deren mütterlichen Verwandten, werden seit 2005 in genealogischen Fachzeitschriften veröffentlicht.

keine

 



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