Schloss Remseck
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Art-Nr. CHR-00238
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Schloss Remseck
Autor:Gerhard Bickel
PLZ / Land: / Deutschland
Umfang:160 Seiten
Format:203 x 203 mm Hardcover
Artikel-Nr.:CHR-00238
ISBN:978-3-86424-479-7










Schloss Remseck
Die Burg Rems wurde von König Heinrich IV. nach seiner Rückkehr aus Canossa 1077 erbaut. Mit 80 x 80 m war die Burg relativ klein. Sie sollte den Zugang zum Remstal und damit zur Feste Waiblingen sichern. Die Burg Rems soll 1204 eine Raubburg gewesen sein, so jedenfalls berichtet der Historiker und Philologe Martin Crusius (1526-1607) in seinen "Annales Suevici". Sie wurde 1204 von dem Staufer Herzog Philipp von Schwaben (Herzog von 1196-1208) zerstört und irgend-wann wiederaufgebaut, das Datum ist nicht bekannt.
Der streitsüchtige Graf Eberhard trieb es so bunt, dass 1312 die Burg erneut zerstört wurde vom kaiserlichen Landvogt Konrad von Weinsberg. 1436 lässt der Ritter Johannes Nothaft die Burg neu aufbauen und neben der Burg eine Kleemeisterei einrichten. Ende des 16. Jahrhunderts hatten die Burgen an Bedeutung verloren, sodass einige abgerissen wurden, so auch die Burg Rems (1576).
Das Burggelände, einschließlich Kleemeisterei, wurde 1841 an Oberst Franz von Grimm, Komman-deur des Artillerieregiments in Ludwigsburg, verkauft. Der baute darauf Schloss Remseck. Von Grimm wurde wegen sexueller Verfehlungen für längere Zeit eingesperrt. Schloss Remseck musste verkauft werden. Der neue Besitzer war Graf Edzard zu Innhausen und Knyphausen, der 1863 mit seiner Neuvermählten ins Schloss einzog. Das Schloss blieb bis 2003 im Besitz der Familie zu Inn-hausen Knyphausen.
Das Buch gibt Einblick in das Leben der Grafen zu Innhausen und Knyphausen bis zurück zu deren Vorfahren im 13. Jahrhundert, als diese noch ostfriesische Stammeshäuptlinge waren.
Nach dem allzu frühen Tod von Graf Edzard 1887 empfing Gräfin Fanny sehr gerne Gäste auf Schloss Remseck, wie z. B. den württembergischen Thronfolger mit Gattin sowie Prinz Max von Baden, den späteren Reichskanzler und natürlich den Neckarremser Pfarrer Walcker, von Gräfin Fanny "Pfar-rerle" genannt. Sehr oft zu Besuch waren Ihre Kaiserliche Hoheit Herzogin Wera von Württemberg mit ihren Töchtern Elsa und Olga.
Schwaikheim - 2019 Gerhard Bickel

keine

 



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